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Mobilfunk Artikel
Beurteilung: Dieser Artikel stellt ca. die Situation in Deutschland dar. Es fehlen noch allgemeine Definitionen und/oder Informationen zu anderen (deutschsprachigen) Ländern.
Mobilfunk ist die Sammelbezeichnung für den Betrieb von beweglichen Funkgeräten.
Handys: 1981 (links) und 2003 (Mitte)
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Darunter fallen vor allem tragbare Telefone, (Mobiltelefone) und in Fahrzeuge eingebaute Wechselsprechgeräte (z. B. Taxifunk). Es existieren jedoch viele weitere Anwendungsbereiche, wie zu dem Beispiel mobile Datenerfassung, Funkrufdienste, Telemetrie, See- und Binnenschifffahrtfunkdienste, CB- und Amateurfunk, die nicht ortsgebunden sind.
Grob unterschieden werden Einwegesystem (Simplex) und Mehrwegesysteme (Halb-Duplex und Duplex).
Bei Einwegesystemen ist ca. der Empfang (Funkruf) oder seltener ca. das Senden (Rundfunk, autonome Pegelstandsmelder der Wasserwirtschaft, Wetterstationen oder auch "Abhörwanzen") möglich.
Bei Mehrwegesystemen kann das Endgerät sowohl senden als auch empfangen. Ist dies gleichzeitig möglich (wie bei Mobiltelefonen), so spricht man von Vollduplex.
Der Mobilfunk fand vor allem durch die GSM-Netze für Handys Mitte der 90-er Jahre starke Verbreitung.
Dadurch ist er aber auch zu einem gesellschaftlichen Phänomen (Handy-Etikette, "Lästigkeitsfaktor" bei öffentlichen und privaten Feiern und Veranstaltungen) geworden. Auch in dem Straßenverkehrsrecht hat die Nutzung des Mobilfunks seine Spuren hinterlassen. Über eine Regelung wird festgelegt, unter welchen Voraussetzungen das Handy während der Autofahrt benutzt werden darf, um so die Sicherheit des Straßenverkehrs zu gewährleisten.
Siehe auch: Geschichte des Telefons, D-Netz, E-Netz
Buch-Tipp: ADAC Stellplatzführer Deutschland/Europa 2008 Die Beschreibung für das Buch " ADAC Stellplatzführer Deutschland/Europa 2008" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. Nicht-öffentliche und öffentliche Mobilfunknetze | |
Mobilfunk unterteilt sich in einen öffentlichen und einen nicht öffentlichen Teil.
Unter den nicht öffentlichen Mobilfunk fällt zu dem Beispiel der Flugfunk, der CB-Funk und der Betriebsfunk (diese überraschende Zuordnung des CB-Funks entstammt der offiziellen DBP-/Telekom-Systematik).
Das Spektrum der Nutzer des Betriebsfunks reicht von der Polizei (Polizeifunk), der Feuerwehr (BOS-Funk) über Verkehrsbetriebe (zum Beispiel Flugfunk) und Taxi-Unternehmen bis zu privaten Unternehmen, beispielsweise des Baugewerbes.
Als CB-Funk (Citizens Band Radio, "Bürgerfrequenzband", Jedermann-Funk, Bürgerfunk) bezeichnet man einen Funk in dem 11-Meter-Band auf insgesamt 80 Kanälen 26,565 MHz bis 27,405 MHz. Die Reichweite liegt bei etwa 10 bis 15 km bei der höchstzulässigen Ausgangsleistung. Der Betrieb von mobilen Anlagen (insbesondere in KFZ) ist in der BRD seit 1975 genehmigungs- und gebührenfrei.
Der Amateurfunk ist privater Funkverkehr, der das erfolgreiche Ablegen einer Prüfung voraussetzt, die zu einer staatlichen Genehmigung (Amateurfunk-Lizenz ) führt. Jedem Funkamateur ist ein Rufzeichen zugeteilt, das aus einer 3-6-stelligen Buchstaben-Ziffern-Kombination besteht und dessen erste Stellen den jeweiligen Staat angeben. Die Frequenzen für Funkamateure sind international vereinbart.
Entsprechend der benutzten Frequenz kann jeder Punkt der Erde erreicht werden, zu dem Teil unter Verwendung von Amateurfunksatelliten. Die Nutzung ist jedoch ca. für rein private Zwecke erlaubt; das Austauschen von politischen Informationen ist zu dem Beispiel verboten. In den Vereinigte Staaten Amerika waren die ersten Funkamateure bereits 1911 aktiv, heute global über eine Million, davon in der BRD 78 Tausend (Stand 12/2003).
Die öffentlichen Mobilfunknetze werden unter anderem von der Telekom AG, vormals Deutsche Bundespost TELEKOM, zur Verfügung gestellt. Sie können von jedermann benutzt werden. Die öffentlichen Mobilfunknetze sind die Funktelefonnetze , die Funkrufnetze , das Rheinfunknetz und das Seefunknetz .
Die Funktelefonie (drahtloses Fernsprechen, Funkfernsprechen) basiert auf dem Prinzip des Fernsprechens, welches folgende drei Schritte umfasst:
- Signalumwandlung der vom Sprecher erzeugten Schallwellen über die Membranbewegungen in einem Mikrophon in ein elektrisches Signal;
- Elektrische Übertragung dieses Signals über eine Vermittlungseinrichtung zu dem zweiten Teilnehmer;
- Rückwandlung des elektrischen Signals durch die Membranbewegungen in der Hörkapsel in Schallwellen.
Die Übertragung des Fernsprechsignals kann oberirdisch als Freilandleitung, unterirdisch als Kabel, in dem Inlandsverkehr drahtlos über Richtfunkstrecken oder in dem Überseeverkehr drahtlos über Kommunikationssatelliten (Nachrichtensatelliten) erfolgen. In Berlin standen 1989 2.700 analoge Telefonkanäle über Kupferkabel, 28.800 digitale Telefonkanäle über Glasfaserkabel, 18.240 analoge und 2.160 digitale Telefonkanäle über Richtfunkstrecken zu dem Fernnetz des Bundesgebietes zur Verfügung.
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Schwaben. Für Schwaben und `Nei`gschmeckte einfach nachvollziehbar ! Ich selbst bin Rheinländer, lebe aber schon seit fast 50 Jahren in Schwaben. Ein Urteil über mein geliebtes "Gastland", im ich herzliches Asyl gefunden habe, darf ich mir meines Erachtens durchaus zutrauen: Alles ist stimmig in dieser Gebrauchsanweisung, vor allen aber auch mit der nötigen... |
Geschichte der Mobiltelefonie in Deutschland | |
Seit 1950 gibt es in der BR Deutschland öffentliche Funktelefonnetze , doch dienten sie in der Regel ca. speziellen Zwecken. Das A-Netz (ab 1958) und das B-Netz (1972 bis 1994) sowie C-Netz werden nicht mehr angeboten; derzeit sind die Funktelefonnetze D-Netz (T-Mobil D1 und Mannesmann/ Arcor/ VodafoneD2) und E-Netz (Anbieter: E-plus und O2, ehem. Viag Interkom) auf dem Markt.
Das Öffentliche bewegliche Landfunknetz (Autotelefon, öffentlicher beweglicher Landfunkdienst, öbL) ist ein "öffentliches Funknetz für Nachrichtenverbindungen von beweglichen Funkstellen untereinander und mit Endstellen des öffentlichen Fernsprechnetzes. Die in einem solchen Netz gebotenen Dienste heißen `öffentliche bewegliche Landfunkdienste´".
Mit dem Landfunknetz ist es möglich, über ein Autotelefon In- und Auslandsgespräche über das öffentliche Fernsprechnetz herzustellen: "Der Verbindungsaufbau von einem Teilnehmer des Fernsprechnetzes zu dem PKW-Teilnehmer erfolgt über die gewöhnlichen Vermittlungseinrichtungen, eine Überleitvermittlung (dieins Funknetz überleitet) sowie über diejenige Landfunkstelle, die dem PKW-Teilnehmer geographisch am nächsten liegt". Die Fahrzeuge müssen mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstet sein und sich in dem Versorgungsbereich einer festen Landfunkstelle befinden.
Buch-Tipp: Hand aufs Herz. für die "Generation Golf" interessant Meine politische Erinnerung beginnt mit der "Abwahl" Helmut Schmidts. Ich wollte diese Persönlichkeit, die man sich heute noch in dieser Art an vielen Stellen wünschen würde, näher kennenlernen.
Dies gelingt vorallem auch zwischen den Zeilen, in einem Gespräch mit jemanden, der mit seinem glaskaren Verstand... |
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1958 wurde das A-Netz in Betrieb genommen; die Gespräche wurden per Hand vermittelt; das A-Netz wurde 1977 eingestellt; die Frequenzen wurden für das B2-Netz eingesetzt.
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Das vollautomatische B-Netz wurde 1972 eingeführt und 1994 eingestellt. Es arbeitete bis 1980 mit 38 Sprechkanälen. Durch Erweiterung auf 75 Sprechkanäle wurde 1980 aus dem B-Netz das B/B2-Netz. Dieses erreichte 1986 mit 158 Funkfeststationen und etwa 27 Tausend Teilnehmern seinen höchsten Ausbaustand und gleichzeitig die größtmögliche Teilnehmerzahl. Am 31.12.1988 hatte das B/B2-Netz bundesweit noch 24.382 Teilnehmer. In dem Bundesland Berlin waren es noch 1.078 Teilnehmer. Ein gravierendes Problem des B/B2-Netzes bestand darin, dass für eine Verbindung zu einem Mobiltelefon der Anrufer den Standort des Mobiltelefons kennen musste, das heißt , er musste wissen, in dem Einzugsbereich (etwa 27 km) welcher Funkfeststation sich das Mobiltelefon befand.
Buch-Tipp: Lonely Planet New York (Lonely Planet Deutsche Ausgabe) New York für Individualisten Zuerst habe ich gedacht - man so viel Text-, aber wenn man erst mal vor Ort ist, weiß man die besonderen Details des Lonlely Planet zu schätzen. Ich habe zunächst meine Hotels über das Buch ausgesucht und bin definitiv nicht enttäuscht worden. Und es war für New York wirklich günstig. Einfach anrufen oder Mail... |
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Das Funktelefonnetz-C (C-Netz) war ein analoges, zellulares Mobilfunknetz (450 MHz) der deutschen DeTeMobil, ehem. der Deutschen Bundespost TELEKOM, das primär konzipiert wurde für telefonische Kommunikationsanwendungen (Autotelefonnetz) mit Zugang zu dem Telefonnetz und ISDN. Es wurde in dem Jahre 1986 eingeführt und ersetzte die umständliche Handhabung des B-/B2-Netzes. Das C-Netz war auf Deutschland beschränkt, hatte zunächst jedoch einen höheren Verbreitungsgrad als die digitalen Netze.
Eine flächendeckende Versorgung wurde in Großzellen (Radius etwa 15-20 km) und Kleinzellen (2-3 km) in den Ballungsräumen realisiert. Bei der Einführung des C-Netzes bestand das Netz aus zwei Funkvermittlungsstellen und 175 Funkzonen beziehungsweise Funkfeststationen. Das C-Netz konnte (im Endausbau) etwa 800 Tausend Teilnehmer aufnehmen. Aktivierte Funkverbindungen wurden beim Wechsel der Funkzelle weitergereicht (Handover). Der C-Netz-Teilnehmer war in dem gesamten Versorgungsbereich unter einer einheitlichen Zugangskennziffer (0161) und Funkrufnummer erreichbar. Am 31.12 1988 gab es bundesweit bereits 98.762 C-Netz-Teilnehmer, in dem Land Berlin 2.076 C-Netz-Teilnehmer. Neben der begrenzten Teilnehmeranzahl des C-Netzes waren auch die vergleichsweise kleine Sprachqualität und das hohe Abhörrisiko Kritikpunkte am C-Netz. Das C-Netz wurde am 31.12 2000 abgeschaltet.
Buch-Tipp: Reisemobil International, Bordatlas 2008, 2 Bde. m. CD-ROM Die Beschreibung für das Buch " Reisemobil International, Bordatlas 2008, 2 Bde. m. CD-ROM" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Das Funktelefonnetz-D (D-Netz) ist ein mehrdienstfähiges (Übertragung von Sprache, Text und Daten), zellulares, digitales Mobilfunksystem in dem Frequenzbereich 900 MHz mit grenzüberschreitenden Nutzungsmöglichkeiten, das auf dem europäischen GSM-Standard basiert. GSM (= Global System for Mobile Communications) ist ein internationaler Standard für den Mobilfunkbetrieb. In vielen Ländern sind neben der Sprachübertragung inzwischen auch Daten- und Faxdienste verfügbar. In Deutschland arbeiten das D1- und das D2-Netz nachdem GSM-Standard.
Der Standard ermöglicht grenzüberschreitendes Telefonieren in 13 europäischen Ländern. Die Sendenorm GSM wurde 1993 bereits von rund 30 Staaten global unterstützt.
Zwei D-Netze sind derzeit auf dem deutschen Markt: D1-Netz (Netzbetreiber in Deutschland: T-Mobile) und D2-Netz (Netzbetreiber in Deutschland: Vodafone (ehemals Mannesmann)).
Die D-Netze mit digitalisierter Übertragung von Funktelefonaten wurden in dem Juli 1992 eingeführt. Europaweit werden 10 Mio. Teilnehmer erwartet. Nach der Einführung des E-plus-Mobilfunknetzes setzte 1994/95 ein erheblicher Preisverfall bei den D1-Endgeräten sowie bei der Tarifstruktur ein (Preisreduzierung von 1992 bis 1993: etwa 40%).
Das D1-Netz ist das Mobilfunksystem der T-Mobile (vorheriger Name: DeTeMobil), das nach Aussage des Betreibers "nahezu abhörsicher" ist. Seit 1995 biete das T-MobilNet einen "Global-Roam"-Service; durch eine Kooperation mit dem amerikanischen Mobilfunkanbieter GTE sind D1-Kunden in den Vereinigte Staaten Amerika und in Kanada mit einem gesonderten Endgerät unter ihrer gewohnten D1-Rufnummer erreichbar. In dem April 1993 nannte die Telekom 130 Tausend Teilnehmer.
Das D2-Netz (D2 privat) ist das Mobilfunksystem der Firma Vodafone (ehemals Mannesmann Mobilfunk) und war das erste Telefonnetz eines privaten Anbieters, der als Konkurrent zur Bundespost Telekom auftrat. Auf der CeBit 1991 kündigte die Firma das digitale Netz D2 privat an, das planmäßig ab 1992 zur Verfügung stand. Die Mobiltelefone wurden zunächst über Fernsehhändler und Kaufhäuser zu einem Preis von knapp unter DM 3 Tausend angeboten. Mit etwa 200 Antennenstationen war D2 zunächst in einigen bundesdeutschen Großstädten wie Hamburg, Bremen, Hannover, Frankfurt am Main, Stuttgart unter anderem präsent. Ende 1992 erreichte das D2-Netz 80 % Deutschlands. Die Gebühren lagen unter denen des bestehenden Funktelefonnetzes C der Post. Von Anfang an waren Übergänge an das Festnetz der Telekom vorgesehen. In dem April 1993 nannte Mannesmann 200 Tausend Teilnehmer.
Buch-Tipp: Romantik. Eine deutsche Affäre Ausgezeichnet Wenn dieses Buch tatsaechlich so häufig gelesen wird, wie es gekauft wird (und es scheint ja gut verkauft zu werden), dann freue ich mich ehrlich.
Endlich mal ein Bestseller, der nicht kommerziell ist, nicht gefaellig, nicht vereinfacht,. . . dies hier ist einfach ca. ein ganz tolles, gebildetes, kluges, lebendiges Buch.
Safranski teilt... |
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Das Funktelefonnetz-E/E1 (E-Plus) ist ein kleinzelliges digitales Mobilfunknetz in Deutschland, das auf dem Standard GSM-1800 (ehemals DCS-1800 (= Digital Cellular System 1800 MHz)) basiert, der dem GSM-900 Standard identisch ist und sich ca. durch den benutzten Frequenzbereich sowie kleinere Sendeleistung der Endgeräte unterscheidet. GSM-1800 gilt als Vorstufe zu dem PCN (= Personal Communication Network); gelegentlich wird E1-Netz auch synonym zu PCN benutzt. Weltweit erste GSM 1800-Installation ist das One2One (heute: T-Mobile UK) in Großbritannien.
Bundespostminister Wolfgang Bötsch (CSU) vergab 1993 die Lizenz für den Aufbau eines dritten digitalen Mobilfunknetzes, des E1-Netzes. Das E-plus-Funktelefonnetz ging Mai 1994 an dem Markt. Lizenzinhaber ist das Konsortium E-Plus; Hauptgesellschafter sind Veba und Thyssen. E-Plus ist damit neben Mannesmann der zweite private Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsdienstes. Die ersten E1-Geräte, die bereits kleiner waren als die des D-Netzes, kosteten etwa 1.500 Mark. Kurz nach Markeinführung setzte ein erheblicher Preisverfall ein; gegenwärtig sind E-plus-Mobiltelefone in Verbindung mit einer Telekarte nahezu kostenlos erhältlich.
Bis 1998 sollen mindestens 75 % der Bevölkerung in Deutschland mit E-plus-Anschlußmöglichkeit versorgt sein. Das E-Plus Netz ist für kleine, leichte Handys ausgelegt, die mit einer sehr kleinen Sendeleistung auskommen. Die maximale Sendeleistung von einem Watt führt zu kleinem Batterieverbrauch und damit relativ langen Gesprächs- und Bereitschaftszeiten. Das E-Plus Netz besteht aus mehreren tausend Funkstationen, ist also besonders engmaschig »geknüpft«. Diese »Engmaschigkeit« soll zwei Vorteile gewährleisten: Je mehr Funkstationen installiert werden, mit desto weniger Sendeleistung kann jede von ihnen arbeiten; je kürzer der Abstand zur nächstgelegenen Sendestation, desto höher die Empfangsqualität.
Buch-Tipp: Vier Zeiten. Einsame Spitze Um es gleich zu sagen: Ich habe noch selten eine so tolle Autobiographie gelesen. Wer allerdings mehr über das Leben Richard von Weizsäckers erfahren will, der hält sich vielleicht doch lieber an eine der unzähligen Biographien, denn von Weizsäcker hat eine ganz eigene Herangehensweise an seine Autobiographie. Er nimmt sich... |
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Buch-Tipp: Worauf es ankommt Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Worauf es ankommt". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
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ist ein Funkrufdienst der DeTeMobil GmbH, Bonn, vormals Deutsche Bundespost TELEKOM, mit zellularer Struktur, bei dem Mitteilungen per Funk von der Cityruf-Sendestelle zu dem tragbaren Cityruf-Empfänger übertragen werden. Der öffentliche Cityruf-Probebetrieb wurde in dem November 1988 in Berlin und Frankfurt/Main aufgenommen, in dem März 1989 wurde Cityruf offiziell als Dienstleistung der Deutschen Bundespost TELEKOM eingeführt. Am 31. Dezember 1988 gab es 333 Teilnehmer in Berlin und 603 Teilnehmer in Frankfurt/Main. Cityruf wird nicht bundesweit flächendeckend, sondern in so genannten Rufzonen ausgestrahlt. Der Einzugsbereich einer Rufzone entspricht etwa einer Großstadt.
Im Cityruf gibt es drei Typen von Cityruf-Empfängern: Nur-Ton-Empfänger, Numerik-Empfänger und Alphanumerik-Empfänger. Die Eingabe erfolgt abhängig von der Rufklasse des Empfängers mit verschiedenen Zugangs-Rufnummern über das normale Telefon mit einem besonderen Eingabegerät (zum Beispiel Mehrfrequnztonsender), über Telex, Teletex oder Internet (e*Cityruf ). Für die Eingabe von numerischen oder alphanumerischen Mitteilungen steht auch eine Handvermittlung zur Verfügung. Die Rufabsendung erfolgt über die Vorwahl 0164 plus <Rufnummer>. Bis Ende 1989 sollten alle Landeshauptstädte und alle Städte über 100 Tausend Einwohner an das Cityruf-Netz angeschlossen sein.
Der Chaos Computer Club (CCC) und die holländische Computer-Zeitung »Hacktik« wiesen 1991 nach, dass Cityruf-Meldungen mit kleinem Aufwand von beliebigen Dritten in dem Klartext gelesen werden können.
ist ein globale Rufdienst via Satellit.
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ist ein öffentlicher Mobilfunkdienst der Telekom, bei dem Kunden mit Funkgeräten über eine Entfernung von bis zu 100 km miteinander kommunizieren können. Chekker wird insbesondere von Unternehmen mit Außenstellen genutzt und soll den herkömmlichen Betriebsfunk ersetzen, der mit Reichweiten von 10 bis 15 km ca. für innerbetriebliche Kommunikation zur Verfügung steht.
Die Funkdienste der seit 1992 in Konkurrenz zur Telekom anbietenden 28 privaten Unternehmen dürfen seit April 1993 zwischen den Funkstationen eigene Übertragungswege aufbauen, die bis dahin von der Telekom gemietet werden mussten. Private Funkdienste erlauben Anrufe von Funkgerät zu Telefon und umgekehrt. Chekker ermöglicht lediglich Anrufe von Funkgerät zu Telefon.
Chekker weist gegenüber dem privaten Betriebsfunk einige Vorteile auf: Der Teilnehmer nutzt das öffentliche Funknetz, ihm entstehen keine Kosten für den Aufbau einer eigenen Infrastruktur (zum Beispiel für Einrichtung und Wartung eines Sendemastes). Die Gespräche werden gleichmäßig auf die verfügbaren Kanäle verteilt (sog. Bündelfunktechnik ); freiwerdende oder vorübergehend nicht genutzte Frequenzen werden sofort anderweitig vergeben, so dass Wartezeiten auf eine der ca. begrenzt vorhandenen Frequenzen entfallen. Durch Umverteilung der Kanäle während des Gesprächs ist ein gewisser Schutz vor Mithören gewährleistet.
Anfang 1993 waren in Deutschland insgesamt 27 Chekker-Funknetze eingerichtet, davon zehn in Ostdeutschland. Bei der Telekom waren 32 Tausend Chekker-Geräte angemeldet, 19 Tausend davon in den neuen Ländern. Mitte 1993 kostete das Gerät für die Chekker-Zentrale knapp 4 Tausend DM, ein Funkgerät rund 2.500-3.500 DM. Die monatliche Gebühr pro Funkgerät, mit der auch alle Gespächskosten abgegolten waren, betrug 59,80 DM.
Datenfernübertragung (DFÜ) unabhängig von Leitungen wird ermöglicht durch Modacom (= Mobile Data Communication), einem zellularen Mobilfunkdienst mit Handover und Roaming. Die Informationen werden vom Sender über ein Funkmodem an eine Post-Antenne übermittelt und von dort über Datenleitungen an Firmen weitergegeben, die an das Datex-P-Netz angeschlossen sind. Nach Aufnahme des Regelbetriebes (1993) plant die Betreiberin DeTeMobil, in dem Endausbau eine Versorgung von etwa 80 Prozent des Bundesgebietes zu versorgen.
ist ein drahtloser Telefondienst der Telekom, der mit einem schnurlosen Handgerät in dem Umkreis von 50 bis 200 m um eine Vermittlungsstation Anrufe ermöglichte. Der bis Mitte 1993 in Betriebsversuchen erprobte Dienst hatte der Telekom zufolge keine ausreichenden Marktchancen in Deutschland; der Dienst wurde daher Mitte 1993 eingestellt. In anderen Staaten Europas existierte Birdie 1993 unter der Nennung Telepoint.
Die in dem folgenden vorgestellten Funkrufnetze (Funkrufdienste, Paging, Personenrufdienste) zählen zu den öffentlichen Mobilfunknetzen. Als Funkrufdienst bezeichnet man Telekommunikationsdienste zur einseitigen funktechnischen Übertragung kurzer Nachrichten - EIN/AUS, numerisch, alphanumerisch, transparente Daten - an kleine mobile Funkrufempfänger (Pager).
Die Aussendung der Nachrichten erfolgt mit unterschiedlichen Adresstypen als Einzelruf, Gruppenruf und Sammelruf. Alle Pagingsysteme arbeiten unverschlüsselt, das heißt mit einem normalen Scannerempfänger und einer kleinen Zusatzhardware zur Digitalwandlung kann man alle Pagerdienste »abhören«.
Den Regionalbereich eines Funkrufsystems, im ein Funkruf gesendet und empfangen werden kann, bezeichnet man als Funkrufzone. Zu den Funkrufdiensten mit zellularer Struktur zählen Eurosignal, Cityruf, Euromessage, ERMES. Darüber hinaus existieren globale Rufdienste via Satellit wie beispielsweise Inmarsat-Paging.
Die Funktionsweise von Paging ist simpel: Der Anrufer wählt die Pager-Nummer über das normale Telefonnetz an und wird mit einem Terminal des Betreibers verbunden; dort wird die Mitteilung verarbeitet und an sämtliche Transmitter in der Rufzone (paging coverage area) übertragen.
Die Transmitter strahlen die codierte Mitteilung - wie ein Radiosignal - über die gesamte Rufzone aus. Alle Pager in der Rufzone empfangen die Mitteilung, aber ca. der Pager mit dem passenden Code zeigt die Mitteilung an. Die meisten Pager benutzen als Funkprotokoll POCSAG (= Post Office Code Standardization Advisory Group); die Daten werden dabei per Frequency Shift Keying auf den Träger moduliert.
Derzeit werden vier unterschiedliche Pager-Typen unterschieden, die sich primär durch ihre Nutzungsmöglichkeiten unterscheiden: Mit einem Tonruf-Pager werden Funkrufnetz-Teilnehmer durch einen Piepton benachrichtigt. Einige Tonruf-Pager können den Rufton variieren. Voicemail-Pager benachrichtigen den Teilnehmer mit einem Piepton, wenn eine Voicemail angekommen ist. Einige Voicemal-Pager kennzeichnen die Dringlichkeit der Mitteilung; einige Geräte können auch die Mitteilung speichern. Numerik-Pager benachrichtigen den Teilnehmer durch einen Ton oder durch Vibration, wenn eine numerische Botschaft, zu dem Beispiel eine Telefonnummer zu dem Zurückrückrufen, angekommen ist. Alphanumerik-Pager benachrichtigen den Teilnehmer durch einen Ton oder durch Vibration, wenn eine alphanumerische Botschaft eingetroffen ist. Die Textmitteilung kann die Notwendigkeit beseitigen, per Telefon zurückzurufen.
(Europäischer Funkrufdienst, "Europiep", "Euromessage") ist ein Funkrufdienst der DeTeMobil GmbH, Bonn, (vormals Deutschen Bundespost TELEKOM) mit zellularer Struktur in dem Nur-Ton-Verfahren, der seit 1974 in Betrieb ist. Nachrichten an Eurosignal-Empfänger werden über das Telefon abgesetzt. Der Empfänger erhält ein optisches oder akustisches Signal. Die Übermittlung von bis zu vier verschiedenen Signalen je Empfänger ist durch Wahl einer bestimmten Rufnummer möglich. Die Bedeutung der Signale muss vorher zwischen den Partnern verabredet werden.
Empfangsbereitschaft besteht fast überall in Europa. Um dem Eurosignal-Teilnehmer eine Information zu übermitteln, muss der Anrufer wissen, in welchem Funkrufbereich sich der Eurosignal-Teilnehmer befindet. Die BR Deutschland war 1989 in drei Funkrufbereiche (Nord, Mitte und Süd) unterteilt. Eurosignal-Empfänger sind derzeit ca. noch gebraucht erhältlich. Am 31.12 1988 gab es in dem Bereich der Deutschen Bundespost TELEKOM 170.489, davon in dem Land Berlin 7.515 Eurosignal-Teilnehmer. "Gegenüber dem öffentlichen beweglichen Landfunkdienst (`Autotelefon´) hat der Europäische Funkrufdienst den Vorteil, erheblich kostengünstiger zu sein (Kostenrelation etwa 1 : 10). Außerdem kann der Funkruf-Empfänger wegen seiner kleinen Abmessungen (etwa Notizbuch-Format) überall mitgeführt werden."
ist ein Funkrufdienst der von der DeTeMobil GmbH, Bonn, 1994 in Betrieb genommen wurde, momentaner Betreiber ist [jemand anderes, wissen wir in dem Moment nicht]. Die Besonderheit von Scall ist das Fehlen monatlicher Grundgebühren. Der Besitzer eines Scall-Empfängers ist in seinem persönlichen Empfangsbereich - in einem Kreisdurchmesser von etwa 50 km um seine Postleitzahl - erreichbar. Scall kann deutschlandweit genutzt werden; es werden die Cityruf-Frequenzen genutzt. Die Rufabsendung erfolgt durch das Anwählen der Vorwahl 01681 plus Rufnummer; Kosten fallen für den Anrufenden an.
ist ein Funkrufdienst der Deutschen Funkruf GmbH (DFR); die DFR ist ein Zusammenschluss von Mannesmann, Motorola unter anderem Die Besonderheit von TellMi ist - wie beim Funkrufdienst Scall - das Fehlen monatlicher Grundgebühren. Der Funkrufdienst ist sein Dezember 1995 in Betrieb. Der Betreiber plant keine flächendeckende Netzdeckung; bis Anfang 1997 ist TellMi ca. in Ballungszentren verfügbar; auf Autobahnen können TellMi-Botschaften nicht empfangen werden. Die Rufabsendung erfolgt bei numerischen Daten durch das Anwählen der Vorwahl 0166-5 plus Rufnummer oder bei alphanumerischen Daten durch das Anwählen der Vorwahl 0166-1 plus Rufnummer; Kosten fallen jeweils für den Anrufenden an (1,3-Sekunden-Takt). Zusätzlich existiert eine Sprachbox, von der Nachrichten abgehört werden können.
ist ein Funkrufdienst der Miniruf GmbH, Hannover, der seit 1995 in Betrieb ist. Es werden bundesweit acht Regionen unterschieden; gegen Monatstarif ist auch eine nationale Erreichbarkeit möglich. Eine Besonderheit von Quix liegt in der Möglichkeit, dpa-Agenturmeldungen (Nachrichtenschlagzeilen) zu empfangen. Bisher ist die Netzdeckung recht klein; Quix ist ca. in Großstädten verfügbar, ein Ausbau ist jedoch geplant.
ist ein Funkrufdiensten mit zellularer Struktur, der als europäischer Funkrufstandard konzipiert war. In Deutschland musste die Einführung unterbrochen werden, da das Kabelfernsehen erheblich gestört wurde.
ist ein Funkrufdienst der Detex, Darmstadt, der seit 1994 in Betrieb ist. Der Funkrufdienst nutzt RDS und ist daher überall in Deutschland verfügbar, wo es Hörfunk gibt; aus diesem Grunde gibt es auch keine Rufzonen.
Weitere Funknetze sind das Rheinfunknetz und das Seefunknetz .
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